Begrüßung | Nadja Schuster | VIDC – Wiener Institut
Den Kurzbericht über die Veranstaltung finden Sie hier.
VIDC-Presseaussendung anlässlich des "Red Hands Day" am 11.2.2012
Der Krieg geht, die Gewalt bleibt, Artikel in der Wiener Zeitung am 1.2.2012
Hören Sie hier die Ö1 Sendung "Von Tag zu Tag" zum Thema "Wenn "richtige" Männer aufhören sollen, zu kämpfen: Über Krieg und Männlichkeit", Gast: Ruth Seifert, Moderation: Stella Damm vom Freitag, 03. Februar 2012 um 14.05 Uhr in oe1.ORF.at.
"Women on Air"- eine Initiative von Radio Orange und Frauensoldiarität - hat einen Radiobeitrag zu "Umkämpfter Männlichkeit - Männer als Change Agents" am 28.2.2012 veröffentlicht. Für diesen Beitrag hat Ulrike Bey Rita Schäfer und Dean Peacock interviewt.
VIDC Studie: Männer als Täter und Opfer in kriegerischen Konflikten. Innovative Projekte zur Überwindung männlicher Gewalt, Rita Schäfer, Wien, 2012.
Online-Leseexemplar und Druckversion
Am Podium
Rita Schäfer | freiberufliche Beraterin
Präsentation der VIDC-Studie „Männer als Täter und Opfer in kriegerischen Konflikten - Innovative Projekte zur Überwindung männlicher Gewalt“
Dean Peacock| Sonke Gender Justice Network South Africa
Men as agents of change for gender equality and human rights
Ruth Seifert | Hochschule Regensburg
Bewaffnete Konflikte und Gender-Dynamiken
Moderatorin | Sabine Mandl | Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
Im Anschluss Buffet und Networking
Sprachen | Deutsch und Englisch mit Simultandolmetschung
Kuratorinnen | Rita Schäfer, Nadja Schuster
Um Anmeldung wird gebeten: Alexandra Toth
Hintergrund
In Nachkriegsgesellschaften ist es wichtig, vielfältige und widersprüchliche Kriegserfahrungen von Burschen und Männern genauer zu analysieren, um die Gewaltakzeptanz und die verbreitete geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt zu beenden. Die Ansätze zur Gewaltüberwindung sind ein Schlüssel zu nachhaltigen Friedensprozessen, Geschlechtergerechtigkeit, sozialer Gerechtigkeit, Menschenrechten, Gesundheit und Demokratie. Aus diesem Grund ist die Überwindung kriegerischer Gewaltmuster eine Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Organisationen und innovative Ansätze, die an der Überwindung männlicher Gewaltmuster arbeiten, vorgestellt. Als Basis dient die neue VIDC-Studie zu kriegsgeprägter Männlichkeit und innovativen Gender-Projekten in diversen Nachkriegsländern.
Die VIDC Studie beschreibt die Ansätze unterschiedlicher UN-Organisationen und verschiedener NGOs in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südost-Europa. Zudem dokumentiert sie die Arbeit der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) in diesem Bereich. Der regionale Schwerpunkt ist Afrika. Es wird deutlich, dass viele Organisationen mit Männern und Burschen als Akteure der Veränderung arbeiten und häufig mit Frauen-, Kinderrechts- und HIV-Organisationen kooperieren. Diese Zusammenarbeit trägt dazu bei, die Organisationen als kritische Beobachter gegenüber staatlichen Institutionen zu stärken.
Diese Veranstaltung und die Studie sind verbunden mit der Arbeit des VIDC zu Gender-Themen, Kinderrechten und Kindersoldaten in Post-Konfliktgesellschaften.




