Globale Nahrungsmittelkrise – keine Naturkatastrophe!

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die NGO-Kampagne „Hunger ist kein Schicksal“, das war 1980. Nun fast 30 Jahre später war auch beim UN-Ernährungsgipfel der FAO Anfang Juni in Rom klar, dass Hunger von Menschenhand gemacht ist, ein gewolltes Resultat ökonomischer Bedingungen und Verhältnisse ist. Die Preise für Grundnahrungsmittel haben sich in den vergangenen drei Jahren rasant erhöht. Innerhalb eines Jahres haben die Preise für Weizen um 130% zugelegt. Einigkeit gibt es zum aktuellen Zustand, doch über die Ursachen der Nahrungsmittelkrise und Lösungen gehen die Meinungen auseinander. Inzwischen sind – zu der unvorstellbaren Zahl von 860 Millionen an Hunger leidenden Menschen – weitere 100 Millionen Menschen zusätzlich von Hunger bedroht.