Josef Pampalk: Weisheiten und Fabeln aus Mosambik

© Josef Pampalk
© Josef Pampalk

Dr. Josef Pampalk ist Politologe und Afrikanist. Ursprünglich als Missionar in Mosambik, ist er schon 1971 von den Portugiesen des Landes verwiesen worden, und nach der Unabhängigkeit dorthin zurückgekehrt.

Der langjährige Experte zu Entwicklungs- und Kulturfragen im südlichen Afrika, insbesondere Mosambik, hat 2008 zwei neue Bücher herausgebracht: Sprichwörter und Fabeln der Sena am Sambesi, die sich mit Kulturpolitk, Kommunalentwicklung und Frauengleichstellung beschäftigen. 

2008 erschienen in Maputo in Mosambik zwei Bücher von Josef Pampalk über Fabeln und Sprichwörter  der Sena:  „Desenvolvimento Participativo: Contos Sena“ (Fabeln) und „Provérbios Sena“ (Sprich­wörter). Sie dokumentieren Weisheiten aus Fabeln, Sprichwörtern und Rätseln der Sena-Sprache am Sambesi mit über­raschender Bedeutung für die Bewältigung heutiger Herausforderungen. Die Originaltexte zu aktuellen Thematiken wie Community Development, Frauen-Ermächtigung, politisch-soziale Menschenrechte bieten relevante Botschaften.

Pampalk zu den Inhalten: „Weil die Realität, hier wie dort, nicht rosig ist, so klingen manche Sätze pessi­mistisch, grausam, ja sogar schockierend. Doch sie zeigen nur unumwunden, wie ungerecht viele Aspekte sind, wie nahe Recht und Unrecht, Stärke und Schwäche neben einander liegen. Aber sie tun das indirekt und mit so feinem Humor, damit wir etwas Abstand nehmen, lachen, die Augen öffnen und freier ent­scheiden könnten“. Der Rektor der Universität Maputo kommentiert die Bücher „als eine Wette auf „Gemeinschaftsentwicklung“ (community development) und fragt, ob nicht viele Kooperationsprojekte mangels der Kenntnis dieser lokalen Kultur und Verwurzelung in ihr, schief gingen“. 

Weitere Fragen, auf die Pampalk Fabeln und Weisheiten untersucht: Was passiert mit einer Befreiungs­bewegung, wenn sie siegt und selber an die Macht kommt? Wenn Nachfahren ehemaliger Opfer ihrerseits zu Tätern werden, müssen dann die Nachfahren ehemaliger Täter zu dem neuen Unrecht schweigen (damit sie nicht der alten Mittäterschaft verdächtigt werden können?) Wodurch konnte der Weltkirchenrat eine solche Rolle bei der Überwindung der Apartheid spielen? Welche Konsequenzen hatte die Tatsache, dass sich Südafrikas Truth and Reconciliation Commission auf grobe individuelle Menschenrechtsverletzungen beschränkte (ohne das System als solches oder die Verletzung sozio-ökonomischer Rechte einzubeziehen), sodass Täter im Staatsdienst sich einfach auf Pflicht- oder Befehlserfüllung hinausreden konnten? 

Die Bücher können über die Südwind-Buchwelt-Buchhandlung in 1090 Wien, Schwarzspanierstrasse 15 bestellt werden. 

Eine Mosambik-Veranstaltung, bei der die beiden Bücher als auch das neue Mosambik-Länderprogram der OEZA vorgestellt werden, findet am 10. März 2009 um 18.30 Uhr im Renner Institut in Wien statt.

Drei Fabeln der Sena zum Thema Gerechtigkeit

Die Weisheiten der Sena zu aktuellen Problemen erschienen in portugiesischer Sprache. Drei der Geschichten hat Josef Pampalk für uns ins Deutsche übersetzt.

Das Waldhuhn und die Schlange. Gerechtigkeit - Wo gibt es das schon?

Die Trockenzeit läutet am Sambesi die Jagdsaison ein: bewaffnet mit Pfeil und Bogen gehen Jung und Alt jagen in der Savanne. ‚Fass, fass, fang, fang!’ stacheln sie die aufgeregt bellenden Hunde auf und verfolgen selber mit lautem Gejohle Wachteln, Hamster, Hasen, Gazellen oder was immer ihnen unterkommt. Nur dort, wo das Gras sehr hoch und das Gebüsch zu dicht ist, haben die Gejagten eine Chance zu entkommen.

‚Was tun? Lasst sie uns mit einem ordentliches Buschfeuer umzingeln!’ riefen die Jäger und legten an mehreren Stellen Feuer. Taka-taka-taka begann das trockene Gras rasch in gewaltigen Flammen aufzu¬gehen, vom Wind angefacht verbreitete sich die Feuerwalze kontrolliert im weiten Umfeld um den gewaltigen Busch. Schwarzer Rauch verdunkelte teilweise die Sicht, Tiere versuchten zu fliehen, Wald¬hühner flogen auf… Einige Tiere wurden abgeschossen und manche, wie Schlangen, mussten jämmerlich verbrennen.

Eine Giftschlange kroch noch lebendig herum, sie wusste nicht wohin, weil Feuer vor und hinter ihr brannte. Zuletzt bat sie ein Waldhuhn, das über ihr flog: ‚Bitte nimm mich mit, du kannst mich retten aus dieser Feuerhölle!’ Aber das Huhn erwiderte: ‚Gern würde ich dir helfen, aber du frisst mich ja auf! Das ist mir zu gefährlich!’ In Todesangst bettelte das Reptil noch inständiger um Hilfe und schwor feierlich, nie mehr einem Huhn etwas zu leide zu tun. Das Waldhuhn erbarmte sich, senkte sich so weit nieder, dass die Schlange sich an seinen Füssen einringeln konnte, und erhob sich erneut in die Luft mit ihrer Last. Es flog hoch über den Flammen zu einem sicheren Platz und sagte zur Schlange: ‚So jetzt bist du gerettet, lass meine Füße los und geh deines Weges!’ 

Doch die Schlange hielt ihre Retterin fest: ‚Ja, du hast mir schon ein wenig geholfen, musst nur noch eine kleine Zugabe machen!’ ‚Was soll das heißen? Habe dich aus deiner Todesgefahr befreit, was willst du noch von mir?’ Die Schlange blieb stur: ‚Das Feuer hat mich selber beim Jagen überrascht bevor ich etwas essen konnte. Also hab ich Hunger und verlange wenigstens einen deiner Füße zum Frühstück!’ Das Waldhuhn verteidigte sich entrüstet: Du weißt doch, dass ich sterben muss ohne Beine. Außerdem hast du doch hoch und heilig versprochen, mir nichts zuleide zu tun, wenn ich dir helfe! Und ich habe dir Gutes getan. Wo ist jetzt die Gerechtigkeit?’

`Die gibt es nirgends!’ Die Schlange diskutierte immer aggressiver, die Lage wurde immer bedrohlicher, kete-kete von dieser Seite, kete-kete von der andern, bedenkenlos biss dann die Schlange seinem Retter ein Bein ab, gleich darauf das zweite. Schließlich, weil ihm das Waldhuhn schmeckte, fraß sie es gierig ganz auf, bis endlich sein Heißhunger für diesmal gestillt war. 

Das ist der Grund, warum die Leute zu Recht sagen: auf dieser Welt gibt es keine Gerechtigkeit!

Die große Schlange behauptet: Es gibt keine Gerechtigkeit?

In seinem Unterlauf ist der Sambesi viele Kilometer breit und hat zahlreiche Inseln mit fruchtbarem Ackerboden. Deshalb fahren die Leute mit ihrem Einbau dorthin Felder machen, mit der Aussicht auf eine zweite oder gar dritte Mais- oder Bohnenernte pro Jahr. So hatte ein Bauer einen ganzen Tag fleißig sein Feld vorbereitet und gleichzeitig viele alte Stängel, Gebüsche und Äste in den Einbaum zusammengetragen, als Brennholz für zuhause.

Als er von Sonnenaufgang bis in die pralle Mittagshitze genug geleistet hatte, wollte er sich zufrieden mit seinem Einbaum gerade von der Insel abstoßen, als er unter seinem Holz eine Schlange erblickte. Zum Glück hatte er noch sein langes Buschmesser in der Hand. Er wollte zielen und der Schlange den Kopf abschlagen, da bat ihn diese um Erbarmen: ‚Tu mir nichts zuleide, ich werde dir auch nichts Böses antun!’ Der Bauer zweifelte: ‚Du bist eine ernste Gefahr für mich! Kann dir nicht ganz trauen!’ Doch die Schlange beschwichtigte ihn: ‚Schau, du musst überleben mit deinem Feld, und ich will ja auch nur überleben – aber auf der Insel hab ich nichts Essbares gefunden. Also bitte ich dich, helfe mir mit deinem Boot ans Ufer hinüber, und ich verspreche, meinerseits gut dir gegenüber zu sein. Komm also, seien wir beide gut zueinander!’

Der verschwitzte Bauer war selber sehr hungrig und gutmütig, dass er schließlich einwilligte: ‚Gut, Schlange, wegen deines Versprechens, nimm ich dich aufs Land mit!’ Die starke Strömung geschickt nützend, wurde er ziemlich flink rudernd heimwärts an sein Flussufer getragen. Als der Einbaum auf Sand auflief, sagte er erleichtert zur Schlange: ‚Bist gut angekommen Schlange, kannst jetzt aussteigen!’ Doch die Schlange weigerte sich: ‚Hab dir ja gesagt, ich bin sehr hungrig, bevor ich aussteige muss ich dich auffressen!’ Der Landwirt protestierte: ‚Gibt es denn keine Gerechtigkeit? Ich hab dir doch geholfen, und du willst mich dafür umbringen? Das ist doch Unrecht. Außerdem hattest du mir dein Versprechen gegeben, aus Dankbarkeit würdest du…’ Doch die Schlange ließ ihn nicht ausreden, sondern blieb bei ihrer Behauptung: ‚Es gibt keine Gerechtigkeit! Wenn du willst, kannst du alle Lebewesen fragen: alle werden dir bestätigen, dass auf dieser Welt das Unrecht an der Macht ist!’ 

Da schöpfte der Bauer Hoffnung, dass die Natur bester Anwalt sein würde angesichts des Unrechts der Schlange. Er wandte sich sofort an einen schattigen Mangobaum am Ufer. Doch der große Baum wiegte leicht seine Äste und sagte nachdenklich zum Bauern: ‚Schau mich an. Ich tue all die Jahre den Menschen nur Gutes, gebe ihnen Früchte und schütze sie mit meinem Schatten vor der heißen Mittagssonne. Und was glaubst du, welchen Lohn erhalte ich von ihnen? Wenn sie länger rasten, dann wollen sie kochen und benützen meine Wurzeln als Feuersteine ihres improvisierten Herdes, setzen in ihren Topf auf mich und verbrennen mich bei lebendigem Leib! Also, die Schlange hat doch recht, denn wie du siehst, die Menschen kennen keine Gerechtigkeit!

Der Bauer suchte Zuflucht beim Gras und beklagte sich über das Unrecht der Schlange, die ihn fressen wollte, obwohl er ihr geholfen hatte. Das Gras hörte ihn geduldig an und gab dann dasselbe Urteil ab: ‚Schau lieber Mann, von wem sind alle eure Hütten bedeckt? Von mir, also ich helfe allen sehr viel – und was tut ihr mir an dafür? Wenn ihr jagen oder neue Felder anlegen wollt, dann legt ihr einfach Feuer an mich, jedes Jahr! Wo ist da Gerechtigkeit auf Erden? Heute wirst du am Unrecht sterben!’ Der Bauer fragte noch mehr Geschöpfe um ihre Ansicht, in der Hoffnung, jemand würde doch für Gerechtigkeit plädieren und die Schlange vom Unrecht abhalten. Da, quer über die leeren Felder, war noch ein Weg, in den er eine letzte Hoffnung setzte. Als er ihm seine Not geklagt hatte, konnte auch der Weg nur dasselbe Urteil bestätigen: ‚Ich bin jedes Jahr den Menschen sehr behilflich: sie benützen mich und kommen schneller nachhause. Aber, sobald die Saaten aufgehen auf den Äckern, schneiden mich die Leute brutal ab. Ausgelegte Dornenzweige bedeuten, dass dieser Weg gestorben ist und dass die Fußgänger um die Felder herum zu gehen haben. Überall ist nur Unrecht, heute erwischt es eben dich!’

Das hätte der Bauer nie erwartet: er war gegen eine Wand gelaufen und überall nur Ungerechtigkeit begegnet. Resigniert bat er die ungeduldig auf ihr Fressen wartende Schlange um Erlaubnis, vorher wenigstens von seiner Frau Abschied nehmen zu dürfen. Niedergeschlagen lief er heim, klagte seiner Frau sein auswegloses Schicksal. Sie war gerade beim Kochen und beruhigte ihn: ‚Oh mein lieber Mann, sei nicht traurig, ich helfe dir, werde sofort mit dir zum Fluss eilen und dich schon retten!’ Sie nahm den großen Kessel vom Feuer, mit brennend heißem Grieskoch, genug für alle Kinder des Dorfes, und bot ihn freundlich der hungrigen Schlange an: ‚Du hast so viel Hunger und keine Hände, mach bloß dein Maul weit auf, ich gebe dir eine Delikatesse, bevor du meinen Mann auffrisst.’ Die Schlange hatte nur ihr Unrecht im Kopf, sperrte das Maul ganz auf, die Frau stülpte das allzu heiße Grieskoch mit Schwung hinein, sodass die Schlange - sich vor Schmerzen windend - sofort verschied.

Der arme Bauer war zwar glücklich gerettet, aber wunderte sich: ‚Wie kannst du Frau so viel Macht haben über diese gefährliche Schlange? Ich hab mich nicht getraut, du bist stärker als sie. Also musst du es gewesen sein, ja du hast mir die Schlange geschickt um mich aufzufressen!’ In einem ganz plötzlichen Anfall von Verdacht und Wut, schlug er seine Frau, die ihm eben das Leben gerettet hatte, mit der Holzaxt tot. Denn es gibt anscheinend wirklich keine Gerechtigkeit auf Erden!

Wann werden Opfer ihr Schweigen brechen? Wer kann Gerechtigkeit auf Erden wieder herstellen?

Eine schwangere Frau begegnete unterwegs einem Leichenzug. Laut uraltem Brauch musste sie aber dies ihrem Kind zuliebe vermeiden. Deshalb trat sie rechtzeitig beiseite und versteckte sich. Doch ihr Kind hatte bemerkt, dass seine Mutter ausgewichen war und wandte sich heimlich mit seiner Frage direkt an den Verstorbenen, der gerade zu Grabe getragen wurde. Der Tote antwortete dem Ungeborenen genauso heimlich: ‚Das kannst du noch nicht verstehen. Aber wenn du einmal auf der Welt und groß bist, wirst entdecken: es gibt keine Gerechtigkeit!’

Inzwischen hatte der Zug seinen Weg zum Friedhof fortgesetzt und die Mutter ging nachhause. Ihr Kind kam zur Welt, wuchs auf und half bei der Arbeit – genau wie alle andern Kinder, aber es sprach nie eine Silbe. Genau deshalb, weil es stumm war, begannen die Leute das Kind auszunutzen und von seiner Arbeit zu profitieren. Wenn der Junge fischen war, gab es Leute, die ihn schlugen und ihm die gefangenen Fische wegnahmen. Er ging weinend nachhause, aber sagte kein Wort zu seiner Mutter. Wenn der Junge auf dem Feld Mais erntete, schlugen sie ihn und raubten ihm den Korb mit Mais. Der Junge kam immer mit leeren Händen und mit Tränen heim. Und wenn er bei der Jagd erfolgreich gewesen war, so gab es immer jemand, der ihm die Beute stahl – in der Gewissheit, dass ein Stummer niemand anzeigen könne, so ihr Rauben ungestraft bliebe und sogar normal wurde….

Die Mutter merkte natürlich die Tränen und Spuren der Schläge, aber sie konnte von ihrem Kind nie eine Erklärung oder Anklage hören. ‚Aber wenn ich nichts unternehme, dann finde ich mein Kind noch eines Tages tot auf!’ sagte sie sich und ging zu Vorstehern und Ältesten des Dorfes, mit der Bitte eine dringende Versammlung einzuberufen, bevor ihr Sohn gar umgebracht würde. Als die gesamte Dorfgemeinschaft anwesend war, fing die Frau an, alles zu erzählen. Wie ihr Sohn oft mit Beulen oder Wunden heimge¬kommen sei, wie ihm Körbe, Jagdgeräte, Fischreusen oder -angeln samt Inhalt geraubt worden seien, wie der Sohn aber kein einziges Wort gesagt, sondern nur still geweint hätte. Die Leute wussten zwar alle längst davon, aber obwohl die Mutter wiederholt an ihren Gerechtigkeitssinn und an ihre Verantwortung, Abhilfe zu schaffen appellierte, drückten sich alle irgendwie um eine Stellungnahme. Die Mutter fragte schließlich: ‚Seid ihr also mit dem Unrecht einverstanden und nehmt in Kauf, dass mein unschuldiger Sohn getötet wird?’ Wiederum nur Schweigen. Anscheinend hatte niemand den Mut das erste Wort zu riskieren, ein dickes Unbehagen breitete sich über die Versammlung.

Langsam bereitete sich jemand vor, die Stille zu unterbrechen: der stumme Junge, der immer geschlagen worden war und nie ein Wort gesagt hatte, erhob sich und ergriff das Wort! Die überraschte Zuhörerschaft hatte ihre Münder offen, wurde aber noch leiser. Zuerst erzählte das Opfer das, was niemand wusste, wie ihm vor seiner Geburt ein Verstorbener ein furchtbares Geheimnis anvertraut hatte, nämlich dass die Menschen ungerecht wären. Dann fing er an, alle Überfälle aufzuzählen, deren Opfer er in seiner Heimat geworden war und zeigte mit den Fingern der Reihe nach auf die anwesenden, zum Teil höchst ehrenwerten, Täter. Niemand wagte vor lauter Scham zu leugnen, manche Täter waren ja lange genug gegenseitige Verführer oder Zeugen gewesen. Aber jetzt waren endlich allen die Augen aufgegangen. Dass der Junge sein Schweigen brach und sein langes Opferdasein beendete, ermöglichte es endlich dem ganzen Dorf seine Zivilcourage zurück zu erobern und mutig für Gerechtigkeit zu sorgen.

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