26.12.2010

Perspektiven jenseits von Krieg und Krise III Welcher palästinensische Staat für welchen Frieden?

Dienstag 23. November 2010 | 12:00-20:30 Uhr Albert-Schweitzer-Haus | Schwarzspanierstraße 13 | 1090 Wien


Tree#59 Osama Zatar

Nach dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama schien für kurze Zeit eine Regelung des israelisch-palästinensischen Konflikts auf der Basis einer Zwei-Staaten-Lösung absehbar. Diese allzu optimistische Einschätzung ist mittlerweile einer breiten Enttäuschung gewichen. Angesichts der nach wie vor ungelösten Probleme des Konflikts – etwa  der israelische Siedlungsbau in den besetzten palästinensischen Gebieten, die umstrittene Bedeutung von Ostjerusalem oder die politischen Auftrennung zwischen Gazastreifen und Westjordanland – scheinen Lösungen weiter entfernt denn je.
Mit dieser Konferenz setzt das VIDC seinen Zyklus der differenzierten Auseinandersetzung mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt fort. Nach den bisherigen Beiträgen von NGO-AktivistInnen, WissenschafterInnen und VertreterInnen internationaler Organisationen zu Geschlechterverhältnissen und zu internationalen Geberpolitiken werden an dieser Konferenz nun politische Lösungskonzepte diskutiert. Wesentliche Fragestellungen sind dabei: Was kann angesichts der gegenwärtigen Situation eine mögliche palästinensische Staatlichkeit überhaupt noch bedeuten? Inwiefern ist die Vorstellung einer Zwei-Staaten-Lösung obsolet geworden? Welche alternativen politischen Konzepte gibt es dazu?   
Indem an der Konferenz wissenschaftliche Analysen mit differenten politischen Standpunkten zusammengeführt werden, sollen jene (Denk-)Räume geöffnet werden können, denen auch die bisherigen Veranstaltungen des VIDC zum israelisch-palästinensischen Konflikt verpflichtet waren: Perspektiven jenseits von Krieg und Krise zu entwickeln.

 

Programm

 

Video der Konferenz

 

 

Anmeldung an: seewald[at]vidc.org