Time and location

Monday, 13 January 2020, 19:00 – 21:00
Hauptbücherei Wien - Am Gürtel, Veranstaltungssaal, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Vienna

Program

Bookpresentation and discussion

Jens van Tricht
Author of the book 'Warum Feminismus gut für Männer ist'

Lea Susemichel
Chief Editor of an.schläge

Amar Rajković
Deputy Chief Editor of das Biber

Chair: Magda Seewald, VIDC

Language: German

Registration: seewald@remove-this.vidc.org

Why Feminism is good for Men

© MatiasEnElMundo/istock
© MatiasEnElMundo/istock


Background

Regrettably, this information is only available in German.

Viele Männer reagieren geradezu aggressiv auf Feminismus. Warum eigentlich? Leiden doch auch Männer unter den ungerechten Geschlechterverhältnissen, die sie selbst geschaffen haben: Sie bekommen häufiger einen Herzinfarkt als Frauen, begehen öfter Suizid, haben generell eine geringere Lebenserwartung. All das hat ganz wesentlich damit zu tun, dass sie sich immer noch an überkommenen Vorstellungen von Männlichkeit orientieren, möglichst viel arbeiten, Stärke und Durchsetzungsvermögen zeigen wollen. Gerade gegen solche einengenden Rollenerwartungen kämpft der Feminismus.

Das Buch von Jens van Tricht Warum Feminismus gut für Männer ist ist im Ch. Links Verlag erschienen und wurde von Christina Brunnenkamp und Isabel Hessel aus dem Niederländischen übersetzt.

Podium

Jens van Tricht

ist der Autor des Buches "Warum Feminismus gut für Männer ist". Er hat an der Universität Amsterdam Frauen- und Geschlechterwissenschaften studiert und beschäftigt sich seit 25 Jahren mit dem Thema »Männer und Männlichkeit«. In den Niederlanden hat er die Organisation Emancipator ins Leben gerufen. Außerdem gehört er zu den Koordinatoren der seit 2006 bestehenden weltweiten MenEngage Alliance, die mit Jungen und Männern an der Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit arbeitet.

Lea Susemichel

studierte Philosophie und Gender Studies in Wien mit Schwerpunkt feministische Sprachphilosophie. Als Journalistin, Lehrbeauftragte und Vortragende arbeitet sie zu den Themen feministische Theorie & Bewegung und feministische Medienpolitik. Seit 2006 ist sie leitende Redakteurin des feministischen Magazins an.schläge.

Amar Raković

ist Vollzeitjournalist- und Papa. Er schreibt über Politik, Sport und die Lebenswelten von MigrantInnen. Feminismus ist ihm wichtig, dabei, weiß er gar nicht, was er genau bedeutet. Er ist stellvertretender Chefredakteur bei das Biber.

 

 

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