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VIDC - EINLADUNG
 
China in Afrika - Chance oder Bedrohung?

 
 
 

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:00 – 21:00 Uhr
Diplomatische Akademie, Festsaal
Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

 
 
Mitwirkende

Anzetse Were
Entwicklungsökonomin und unabhängige Beraterin, Nairobi, Kenia

Jue Wang
Politische Ökonomin und Dozentin, Universität Leiden, NL

Moderation: Karin Fischer, Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den Österreichischen Universitäten/VIDC

Begrüßung: Martina Neuwirth, VIDC

Veranstaltungsprachen: Englisch und Deutsch mit Simultandolmetschung

 
Anmeldung

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Hintergrund

Bagamoyo ist ein kleiner Fischerhafen in Tansania. Mit Investitionen aus China soll er in den nächsten zehn Jahren Afrikas größter Containerhafen werden. Eine freie Produktionszone nach dem Modell Shenzhen soll Investitionen anziehen und eine „industrielle Revolution“ in dem agrarisch geprägten Land in Gang bringen. Auch andere Länder in Afrika freuen sich über Investitionen aus China und verbinden damit die Hoffnung auf Wirtschaftswachstum und Entwicklung.
143 Milliarden US-Dollar flossen zwischen 2000 und 2017 in Form von Krediten von China nach Afrika. Die Führung in Beijing hat im vergangenen Jahr weitere 60 Milliarden in Form von Zuschüssen, Krediten und Beiträgen zum China-Afrika-Entwicklungsfonds zugesagt.
Die Meinungen zu Chinas Engagement in Afrika gehen allerdings weit auseinander. Für die einen ist China ein echter Partner für Entwicklung, der eine Süd-Süd-Kooperation ankurbeln will. Andere sehen in Beijing einen neoimperialistischen Kolonisator, der sich afrikanischer Ressourcen für die eigene Entwicklung bemächtigt.

Welche internen Dynamiken leiten Chinas Engagement in Afrika? Profitieren afrikanische Länder von den Infrastruktur-Investitionen und wenn ja, wie? Dienen die Geldflüsse in erster Linie dem chinesischen Megaprojekt „Neue Seidenstraße“ oder den Bedürfnissen vor Ort? Fördern diese Investitionen lokale Industrien und eine in sozialer und umweltpolitischer Hinsicht nachhaltige Entwicklung? Anzetse Were und Jue Wang unterziehen die Investitionen Chinas in Afrika einer kritischen Analyse und diskutieren ihre Folgen aus afrikanischer und chinesischer Sicht.

 
 
 
 

© Anzetse Were
 ist eine Entwicklungsökonomin und unabhängige Beraterin in Nairobi. Sie arbeitet zu Entwicklungsfragen im Allgemeinen und industrieller Entwicklung im Besonderen. Zu ihren Schwerpunkten gehören regionale Integration, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und Afrika und die Auswirkungen von Investitionen. Sie hat an der Brown University (USA) und an der University of Sydney Wirtschaftswissenschaften studiert. Anzetse Were schreibt eine wöchentliche Kolumne für Business Daily Africa, ihre Beiträge erscheinen u.a. im Economist und werden von der BBC, dem China Global Television Network und vielen anderen TV- und Radiostationen am afrikanischen Kontinent verbreitet. Hier finden Sie ihre Artikel: https://anzetsewere.wordpress.com/.
 
 
 
 

© Arie Kers
 arbeitet am Institute for Area Studies an der Universität Leiden. Sie forscht zu internationaler politischer Ökonomie mit dem Schwerpunkt China und zu seiner Rolle in regionalen und globalen Wirtschaftsbeziehungen. Außerdem arbeitet sie zu internationalen Finanzorganisationen sowie internationalen Kooperationen und beschäftigt sich mit der Entwicklung der Schwellenländer. Jue Wang ist auch Associate Fellow des Asia-Pacific Programmes am Chatham House, Royal Institute of International Affairs. Ihre Beiträge zu China und anderen internationalen Themen wurden unter anderem von BBC World News, BBC4 Radio, CGTN, der New York Times und der Times veröffentlicht.
 
 
 
 

© Christina Häusler
 leitet die Abteilung Politik und Entwicklungsforschung am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz und ist Konsulentin des VIDC. Sie ist die Obfrau des Mattersburger Kreises für Entwicklungspolitik an den Österreichischen Universitäten und arbeitet zu Nord-Süd-Beziehungen.
 
 
 
 

© Christina Häusler
 arbeitet im VIDC zu den Bereichen internationale Wirtschafts- und Finanzpolitik, mit dem Schwerpunkt der internationalen Steuerpolitik und ihrer Auswirkungen auf sog. Entwicklungsländer.
 
 
Impressum
Herausgeber und Medieninhaber:
VIDC – Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation,
Möllwaldplatz 5/3, 1040 Wien
Tel: +43-1-713 35 94, Fax: +43-1-713 35 94 73
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