Zeit und Ort

Mittwoch, 30. September 2015, 9:00 – 19:00 Uhr
Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13,
1090 Wien

Programm

Salah Ammo, Syrian Musician and refugee, Österreich
Ilker Ataç, University of Osnabruck, Deutschland
Yvonne Diallo-Sahli, Swiss Agency for Development and Cooperation, Schweiz
Youssouf Diakité, Association of African Students in Austria
Yvonne Diallo-Sahli – Programme Officer, Swiss Agency for Development and Cooperation
Manuela De Marco, Caritas Italiana
Miriam Ekiudoko, Ebony African Cultural, Arts & Human Rights Organization, Ungarn
Piril Erçoban, Association for Solidarity with Refugees (Mülteci-Der), Turkei
Alice Eshuchi, Heshima, Kenya
Gibril Faal, ADEPT, Großbritannien
Michael Fanizadeh, VIDC, Österreich
Malin Frankenhaeuser, ICMPD, Austria
Philip Jusu, African Union
Anny Knapp – Asylkoordination Österreich
John Kellock, European Union Agency for Fundamental Rights
Téclaire Ngo Tam, Südwind, Österreich
Alexis Neuberg, Radio Afrika TV & ADEPT, Österreich
Marcus Okoh – Nigerian Pastor, Österreich
Washington Oloo, Ministry of Foreign Affairs, Kenia
Louise Prinz, Kenyans in Diaspora Austria (KIDA), Österreich
Tara Polzer Ngwato,  Solidarity Peace Trust, Südafrika
Karim Saafi, African Diaspora Youth Network in Europe (ADYNE), Belgien
Manthitan Sissoko, African Diaspora Youth Network in Europe (ADYNE), Frankreich
Ruxandra Sorina Tanase, Peace Action Training and Research Institute of Romania
Eyachew Tefera, Institute for African Studies, Slovenien
Tea Vidovic, Centre for Peace Studies, Kroatien
Ljubisa Vrencev, Thessaloniki Municipality Migrants' Integration Council, Griechenland
Robert Zeiner, Austrian Development Agency, Österreich

Das Konferenzprogramm auf Englisch finden Sie hier

Veranstaltungssprachen: Englisch und Französisch mit Simultandolmetschung

Migration und Entwicklung in Zeiten der Krise. Gemeinsame Verpflichtungen und kollektives Handeln

© iStock/tupungato
© iStock/tupungato


Hintergrund

Zwei Jahre nach der ersten Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa, bei der im Oktober 2013 366 Menschen ertranken, reißen die Unglücksfälle zu Wasser und zu Lande nicht ab. Immer mehr Menschen sterben beim Versuch nach Europa zu gelangen und die reicheren Länder des europäischen Nordens zu erreichen. Nach wie vor gibt es keine politische Strategie wie mit der vermehrten Migration nach Europa umgegangen werden soll. Das gilt für den Versuch der Migrationssteuerung durch die EU und die Nationalstaaten (Stichworte: Frontex, Dublin-Abkommen etc.) genauso wie für die Entwicklungspolitik, die vermehrte Anstrengungen unternehmen müsste, um auf die politische und wirtschaftliche Instabilität in den Herkunftsländern zu reagieren und gegen Menschenrechtsverletzungen, Fragilität, Konflikte, Gefährdung der Umwelt, Arbeitslosigkeit und extreme Armut aufzutreten.

Die Konferenz „Migration und Entwicklung in Zeiten der Krise“ wird vom VIDC in Zusammenarbeit mit der Africa-Europe Diaspora Development Platform (ADEPT) und Radio Afrika organisiert und ist Teil eines europaweiten Dialogprozesses unter dem Titel „Development Diaspora Forum“, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, einen Austausch zwischen Diaspora Organisationen und entwicklungspolitischen Akteuren zu organisieren. Denn immer noch werden Migrant_innen kaum als Akteure einer nachhaltigen Entwicklung in ihren jeweiligen Herkunftsregionen wahrgenommen. Die Dialogforen haben zuvor in Kopenhagen (November 2014) und Malta (Mai 2015) stattgefunden. Die Wiener Tagung legt aus aktuellem Anlass einen besonderen Fokus auf Fragen von Migration und Entwicklung im Kontext der aktuellen Migrationskrise.

Kooperationen