Zeit und Ort

Donnerstag, 13. September 2012
19:30 Uhr - 24:00 Uhr
Schauspielhaus Wien
Porzellangasse 19, 1090 Wien

Programm

Einführung:
50 Jahre VIDC, Barbara Prammer, Nationalsratspräsidentin
Europa von aussen betrachtet, Samir Amin, Ökonom

Musikalische Einlagen:
Westafrikanische Klassik, Mamadou Diabate (Solo- Balafon)
global strings, radio.string.quartet.vienna

Begrüssung:
Walter Posch, Horst Watzl, VIDC- Wiener Institut

Veranstaltungssprachen: Französisch und Deutsch mit Simultandolmetschung

50 Jahre VIDC - Wiener Institut

Samir Amin


Hintergrund

Samir Amin wurde am 3. September 1931 in Kairo, Ägypten geboren. Von 1947 bis 1957 studierte er in Paris Ökonomie, Politikwissenschaft und Statistik. 1957 schloss er seine Dissertation über die Ursachen der sogenannten Unterentwicklung ab und kehrte nach Ägypten zurück, wo er von 1957 bis 1959 als Forscher für die staatliche „Institution for Economic Management“ tätig war. Von 1960 bis 1963 fungierte er als Berater des Planungsministeriums in Bamako, Mali. 1963 wurde er „Fellow“ am „Institut Africain de Dévelopement Économique et de Planification (IDEP)“ in Dakar, Senegal. Er war dort bis 1970 tätig und lehrte zugleich an Universitäten in Poitiers, Dakar und Paris. 1970 wurde er Direktor des IDEP und danach im Jahre 1980 Direktor des „Third World Forum“ in Dakar. Auswahl an Literatur von Samir Amin

Mamadou Diabate
Mit Percussion Mania ist Mamadou Diabate der Gewinner des Austrian World Music Awards und wurde im Februar 2012 als bester Balafon-Solist Westafrikas mit dem Prix Alkaly Camara de la Virtuosité in Mali ausgezeichnet. Diabate lebt seit mehr als 10 Jahren in Wien und baut mit seinem Balafonspiel und Musikprojekten zahlreiche Brücken zwischen Burkina Faso und Österreich.

radio.string.quartet.vienna (global strings)
Die vier Mitglieder Bernie Mallinger (Violine), Igmar Jenner (Violine), Asja Valcic (Violoncello) Cynthia Liao (Viola) eint der Anspruch, das Klangspektrum des Streichquartetts zu erweitern. Alles ist möglich auf den 16 Saiten. Ob jazzrockiger Groove oder popverliebte Gesänge, Neue Musik oder europäische Folk-Tradition:  Das „r.s.q.v.“ hat bislang schon etliche Grenzgänge absolviert  – und sie bislang auf sechs, stilistisch höchst unterschiedlichen Alben festgehalten. Und international gesehen gebührt den Wienern im Non-Classical-String-Quartet-Genre ein herausragender Platz neben den US-Pionieren vom Kronos Quartet und dem Turtle Island Quartet.