Armutsminderung

Die Reduzierung von Armut ist der zentrale Fokus der offiziellen österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Drei Viertel der Menschen leben in äußerster Armut vor allem in ländlichen Gebieten.
Bis 2015 sollen die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) erreicht werden, um Armut in ihren vielfältigen Dimensionen weltweit und nachhaltig zu mindern. Drei Viertel der Menschen leben in äußerster Armut vor allem in ländlichen Gebieten.

Im März 2005 verabschiedeten Regierungen von Geber- und Empfängerländern zusammen mit VertreterInnen multinationaler Institutionen sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen die „Paris Declaration on Aid Effectiveness" (in der "Accra Agenda of Action" wurde 2008 eine Zwischenbilanz gezogen) und die Entwicklungspartnerschaft von Busan). Sie bekundeten damit die Absicht, ihre Modalitäten der Abwicklung und Verwaltung der Entwicklungszusammenarbeit zu reformieren, um damit einen weiteren Schritt zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele (MDG) zu setzen.

Die Entwicklungspartnerschaft von Busan ("Busan Partnership for Effective Development Co-operation") bestätigte 2011 schließlich die Gültigkeit der Prinzipien von Paris und Accra. Darüber hinaus wurde in Busan eine internationale Rahmenvereinbarung für die Entwicklungszusammenarbeit geschaffen, die alle Akteure einbezieht: die "traditionellen" Geber, die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft und erstmals auch die Schwellenländer, also auch die "neuen Geber" Brasilien, China und Indien.