Gemeinsam mit Amnesty International organisiert das VIDC am 9. Oktober 2026 eine Veranstaltung zum Thema “Selbstfürsorge, Community Care & Widerstand im Aktivismus”. Nachhaltiger Aktivismus braucht resiliente Strukturen, Räume und konkrete Fähigkeiten, die es ermöglichen, langfristig gesund und handlungsfähig zu bleiben. Amnesty International legt im Oktober 2026 einen Fokus auf Collective Care und Fürsorge. Dies nehmen wir zum Anlass einen Raum für Aktivist*innen zu schaffen und sich mit Selbstfürsorge, kollektiver Fürsorge und nachhaltigem Aktivismus auseinanderzusetzen. Diese Veranstaltung ist Teil der neuen VIDC Veranstaltungsreihe Diaspora Talks.
Zeit: 9. Oktober 2026 von 19:30 – 21:00 Uhr
Ort: Impact Hub Vienna, Lindengasse 56, 1070 Wien
Sprache: Deutsch, Eintritt frei!
Die Anmeldung erfolgt über die Anmeldemaske von Amnesty International.
Am Abend wird es auch einen Büchertisch der Buchhandlung bibliobox geben.
Podium

Aischa Sane ist Social-Media- und Radiojournalistin, die sich mit den Schnittstellen von Popkultur, Social Media Trends und gesellschaftspolitischen Entwicklungen beschäftigt. Bei radio FM4 arbeitet sie als Redakteurin und moderiert die Diskussionssendung FM4 Auf Laut, gestaltet Beiträge zu Jugendkultur und Politik und prägt die Online-Präsenz des Senders auf TikTok und Instagram, zum Beispiel mit ihrem Format “spill the tea”. Zudem wirkte sie an Sendungen des Ö1-Feuilletons Diagonal mit. Als Gründungsmitglied des feministischen VORLAUT Kollektivs engagiert sie sich für kritischen Online-Journalismus.

Asma Aiad ist eine Wiener Konzeptkünstlerin, Aktivistin und Jugendarbeiterin. Ihr Aktivismus und ihre künstlerische Arbeit beschäftigen sich mit Antirassismus, Feminismus und der Dekonstruktion von Stereotypen. Sie ist Mitbegründerin von Salam Oida, einer Initiative, die muslimische Kultur und Kunst in Österreich feiert. In ihren verschiedenen Arbeiten wie "This is not a headscarf" oder "the (in)visible Mosques" setzt sie sich mit ihrer muslimischen Identität in Österreich und Europa und Themen wie Diskriminierung, Repräsentation und Kunst auseinander.

Salomé Sarah Grünberger ist Kultur- und Kommunikationsschaffende und seit 2022 aktiv im Aktivismus für die Demokratische Republik Kongo. Bei der Fondation La Grande verantwortet sie Projekt- und Kommunikationsleitung, konzipiert Workshops, moderiert Veranstaltungen und organisierte 2026 erstmals den Genocost in Wien. Sie vernetzt sich mit Organisationen wie Congo Vienna Action und Friends of Congo und leitet das Freiwilligenmanagement bei Fondation La Grande.
Diaspora Talks im Mai 2026

Diese Veranstaltung ist Teil der neuen VIDC Veranstaltungsreihe Diaspora Talks und befasst sich mit unterschiedlichen politischen Partizipationsformen von Diaspora Communities. Kurartiert wurden die letzten Diaspora Talks im Mai 2026 zum Thema “Memories Across Diaspora Spaces” von Zehra Baraçkılıç (Universität für angewandte Kunst Wien), arwa elabd (Buchhandlung bibliobox) und Miriam Mona Mukalazi (VIDC Global Dialogue).



