Die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA) ist Afrikas wichtigstes Projekt zur wirtschaftlichen Integration. Sie soll den innerafrikanischen Handel stärken, regionale Wertschöpfungsketten fördern, die Industrialisierung vorantreiben und Afrikas Position in der Weltwirtschaft verbessern. Seit Inkrafttreten des Abkommens wurden wichtige politische, rechtliche und institutionelle Grundlagen geschaffen. Die Umsetzung bleibt jedoch eine Herausforderung: Neben Zollsenkungen braucht es effizientere Zollverfahren, bessere Transport- und Logistikstrukturen, leichteren Zugang zu Finanzmitteln sowie gemeinsame Standards und stärkere Produktionskapazitäten.
Zeit: 19. Oktober 2026 von 19:00 – 20:30 Uhr
Ort: Bruno Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien
Sprache: Englisch, Eintritt frei!
Die Anmeldung erfolgt über die Anmeldemaske des Bruno Kreisky Forums.
Gemeinsam mit der ÖFSE und dem Bruno Kreisky Forum organisiert das VIDC am 19. Oktober 2026 eine Veranstaltung zum Thema “Free trade as a driver for Africa´s economic integration?”.
Key Note: H.E. Wamkele Mene, Secretary-General of the African Continental Free Trade Area und ehemaliger Vertreter Südafrikas bei der WTO
Panel:
Cynthia E. Gnassingbe-Essonam, Director for Private Sector Engagement & Communications, Office of the Secretary - General, African Continental Free Trade Area Secretariat
Leena K. Hoffmann, Associate Fellow in the Africa Program at Chatham House, UK; member of the International Council of Transparency International
Miriam Mona Mukalazi, Africa Policy Program, Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (Moderation)
Afrika-Österreich Beziehungen
2027–2028 wird Österreich einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat innehaben, arbeitet derzeit an einem neuen Nationalen Aktionsplan zu Frauen, Frieden und Sicherheit und hat kürzlich seine neue Afrika-Strategie 2026–2029 verabschiedet. Alle drei Ereignisse bieten Österreich die Gelegenheit, seine Beziehungen zum afrikanischen Kontinent und zu afrikanischen Akteuren neu zu gestalten. Das VIDC engagiert sich in seiner Arbeit seit Jahrzehnten in diesen Bereichen und fördert einen politischen Austausch zwischen Akteur*innen des Globalen Südens und des Globalen Nordens.

