Die TV-Rubrik "Die Welt in Wien" ist eine Kooperation zwischen dem VIDC und dem Wiener Stadtsender W24.

In kurzen Reportagen werden soziale, gesellschafts- und entwicklungspolitische Themen verhandelt und bekommen durch das Erzählen von Lebensgeschichten auch ein Gesicht. "Die Welt in Wien" ist ein Sprachrohr für migrantische Stimmen und zeigt Wien als Schauplatz internationaler Beziehungen. Das Leben, Engagement und die Expertise von Diaspora Communities werden sichtbar gemacht.

"Die Welt in Wien" fördert eine kritische Öffentlichkeit anhand differenzierter Berichterstattung über Menschenrechte, Migration, Demokratie, Klimakrise bis hinzu Geschlechtergerechtigkeit. Es wird zudem ein anschauliches Bild einer Non-Profit Organisation vermittelt, die zu internationalen Themen Bewusstseins- und Bildungsarbeit leistet.

Die Welt in Wien: Feministische Außenpolitik

In Zeiten von Krieg und Klimakrise werden die Rufe nach neuen Konzepten und innovativen Ideen in der Außenpolitik immer lauter.

Das VIDC organisierte auf Einladung der Zweiten Nationalratspräsidentin Doris Bures am 28. November 2023 eine Podiumsdiskussion im österreichischen Parlament: Die ehemalige schwedische Außenministerin Ann Linde, die Mitbegründerin des Zentrums für feministische Außenpolitik Kristina Lunz und die Professorin Toni Haastrup diskutierten, was eine feministische Außenpolitik ausmacht, was ihr Potenzial ist und besprachen auch die Gründe für die Skepsis vieler Länder des Globalen Südens.

Die Welt in Wien: Vielfalt im Kampfsport

Im Rahmen der Tagung „Vielfalt im Kampfsport – Gemeinsam gegen menschenfeindliche Ideologien und Antisemitismus“ wurde im S.C. Hakoah diskutiert, trainiert und reflektiert. Zusammengekommen sind am 22. und 23. Oktober 2023 Profiboxer*innen, Staatsmeister*innen, Hobby-Kampfsportler*innen, Trainer*innen, Gym-Betreiber*innen, Vereins- und Verbandsfunktionär*innen, Kampfrichter*innen, Eventveranstalter*innen bis hin zu Sozialarbeiter*innen.

Veranstaltet wurde die Tagung von fairplay prevention und dem World Jewish Congress in Kooperation mit Vollkontakt – Demokratie und Kampfsport.

Die Welt in Wien: Klimawandel und Flucht

"Klimamigration" ist ein Phänomen, das durch die sich verändernden Muster unseres Klimas ausgelöst wird und Millionen Menschen dazu zwingt, ihre Heimat auf der Suche nach Sicherheit und Lebensunterhalt zu verlassen.

Auf dieser Veranstaltung in der Hauptbücherei Wien wurden die Aspekte der Klimamigration, insbesondere in Ostafrika, die damit verbundenen Herausforderungen und die Notwendigkeit einer sofortigen globalen Reaktion besprochen, da die Klimakrise leider nicht an unseren geopolitischen Grenzen Halt macht.

Die Welt in Wien: Mit Humor Stereotypen überwinden

CLIŠHÉ TRÄSH ist ein kollektiv kuratiertes Festival, dessen Ziel es ist, mit Humor und Ironie auf gesellschaftliche Klischees und Stereotypen hinzuweisen und die dahinter liegenden Strukturen zu hinterfragen (und bestenfalls zu zerstören). Mit Toxische Pommes, Esra Özmen von EsRap und vielen mehr!

Mit W24 blicken wir zurück auf zwei Tage Festival im Wiener Kulturhaus Brotfabrik.

Die Welt in Wien: Grüner Kolonialismus?

Die Klimaziele der Europäischen Union sehen vor, dass ab 2035 keine CO2-ausstoßenden Autos mehr zugelassen werden. Gleichzeitig soll der Anteil der erneuerbaren Energien auf mindestens 40 Prozent steigen. Für die Erzeugung und Speicherung umweltfreundlicher Energie sind Rohstoffe wie Kobalt und Lithium unabdingbar, weil sie für die Herstellung von Batterien, Windturbinen oder auch Solarpanelen gebraucht werden.

Die Tatsache, dass diese Rohstoffe zu höchst unfairen Bedingungen in Afrika abgebaut werden, erinnert allerdings an koloniale Verhältnisse. Das VIDC hat einen Vertreter der Afrikanischen Union und eine ökofeministische Aktivistin aus Südafrika nach Wien eingeladen, um darüber zu sprechen, wie eine grüne Energiewende für alle Länder gelingen kann.

Die Welt in Wien DOKU | Die iranische Diaspora und die Protestbewegung

Wie geht es der iranischen Diaspora seit Beginn der Protestbewegung im Iran?

Als die iranischen Journalistinnen Niloofar Hamedi und Elaheh Mohammadi erstmals über den Tod von Jina Mahsa Amini im September 2022 berichteten, lösten sie damit eine landesweite Protestbewegung gegen das Mullah-Regime aus - die bis heute anhält. Ihre Kollegin und Freundin Saeedeh Fateh-Abadai hatte sich damals mit ihnen öffentlich solidarisiert und wurde daraufhin ebenfalls festgenommen. Saeedeh Fateh-Abadai musste zwei Monate im Evin-Gefängnis ausharren, bevor sie auf Kaution freigelassen werden konnte. Heute lebt die Journalistin in Wien. In der Dokumentation erzählt Saeedeh Fateh-Abadai von ihrem Schicksal und von jenem vieler anderer politischer Gefangener im Iran. An sie erinnert auch der Sitzstreik der iranischen Diaspora vor dem UNO-Amtssitz in Wien.

Die Welt in Wien: Clit-Walk & Clit-Talks

Unter dem Motto "Clit-Walk & Clit-Talks" schuf die NGO "Aktion Regen" auf der Wiener Mariahilferstraße Aufmerksamkeit für das Thema sexuelle Gesundheit und genitale Selbstbestimmung. Auch Nadja Schuster, Koordinatorin der Arbeitsgruppe Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte am VIDC betonte die Wichtigkeit von sexueller Bildung und Aufklärung, um Praktiken wie Genitalverstümmelung zu verhindern.

Die Welt in Wien: Feministisches Empowerment von und für Frauen aus Krisengebieten

In den Empowerment-Tandem-Trainings des VIDC geht es um Themen wie gesellschaftliche Teilhabe, Existenzsicherung und Arbeitssuche, oder auch Gender und Empowerment. Die Trainings richten sich an Frauen, die aus Krisengebieten geflüchtet sind – derzeit hauptsächlich aus Afghanistan – und sollen ihnen dabei helfen, ihr neues Leben in Österreich zu bewältigen. Den Frauen soll gezeigt werden, dass sie in der Gesellschaft etwas bewirken können.

Die Welt in Wien: Perspektiven von People of Color in Österreich

Die "Black Movie Days Favoriten" wurden mit einem Screening von EDELWEISS. eröffnet: Der Film zeigt die Lebensrealitäten von People of Color in Österreich und thematisiert die unterschiedlichen Formen von Rassismus im Alltag. "Es ist deswegen ein kritischer Liebesbrief, weil wir mit dem Film auf eine liebevolle Art für mehr Antirassismus-Arbeit einstehen wollen", so die Regisseurin Anna Gaberscik.

Die Welt in Wien: Kann Aktivismus die Welt verändern?

In Zeiten weltweit zunehmender Ungleichheit und einer Klimakatastrophe, die selbst der globale Norden nicht mehr leugnen kann, nimmt auch der Aktivismus zu. In und von Afrika aus, einem Kontinent, der am wenigsten zur Klimakrise beiträgt aber am stärksten davon betroffen ist, haben Protestgruppen eine panafrikanische Allianz namens "Africans Rising" aufgebaut.

Am 14. März 2023 nahmen die ugandische Aktivistin Grace Atuhaire und der kenianische „Community Organizer“ Mutemi wa Kiama, beide Mitglieder von "Africans Rising", an der VIDC- Podiumsdiskussion teil. Zusammen mit der österreichischen Aktivistin Lucia Steinwender von „System Change, not Climate Change“, dem afro-karibischen Expat-Künstler Jahson the Scientist sowie dem Ghanaer Hardi Yakubu, der per Video zugeschaltet wurde, sprachen sie über ihre Werte und Hoffnungen, die sie zum Aktivismus geführt haben! Aktivismus findet auch auf Social Media statt: zwei Content-Creatorinnen erzählen, wie sie Social Media nutzen, um für Ihre Werte einzustehen und ein differenziertes Afrikabild einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

Die Welt in Wien: Kampf um die Rechte der afghanischen Frauen

Seit der Machtübernahme der Taliban ist Afghanistan das einzige Land der Welt, in dem Mädchen und Frauen kein Recht auf Bildung haben. Der afghanische Kulturverein AKIS hat am 11. März 2023 Aktivistinnen aus ganz Europa eingeladen, um die Krisensituation der Frauen in Afghanistan zu diskutieren und sich für ihre Menschenrechte einzusetzen.

Die Welt in Wien: Beruflich Fuß fassen in Wien

Tamador Omar ist Psychologin. Nach ihrer Ankunft in Wien hat sie sich aber selbstständig gemacht und ein Geschäft eröffnet. In der W24-Reportage erzählt sie, wie es dazu kam und wie es war, als Syrerin in Österreich beruflich Fuß zu fassen.

Die Welt in Wien: Der Weg in die Selbstständigkeit

Abdulrahim Aldaeef ist Mechatroniker. Nach seiner Flucht aus Syrien hat er sich in Wien selbstständig gemacht und führt heute eine Reparaturwerkstatt. In der W24-Reportage erzählt er, wie er kurz nach seiner Ankunft in Wien wieder in seinen Beruf eingestiegen ist.

Die Welt in Wien: Black History Month

“Schwarze Menschen sind Teil österreichischer Geschichte und das nicht erst seit der Black Lives Matter Bewegung, sondern schon seit dem 15./16. Jahrhundert”, erklärt Beverly Mtui, Chefredakteurin von fresh Vibes Radio und Organisatorin des Black History Month Kick Off Events, das am 2. Februar in der Hauptbücherei Wien über die Bühne gegangen ist. Eine Veranstaltung von fresh Magazine, freshVibes Radio und Black Austria Info. 18 unterschiedliche Personen haben an dem Abend ihre Arbeit und ihr Engagement für die Schwarze Community in Österreich vorgestellt:

Die Welt in Wien: CLIŠHÉ TRÄSH - Mit Selbst-Ironie und Witz gegen Klischees

Klimafreundlich, cool, divers & wenn notwendig pervers! - lautete das Motto des CLIŠHÉ TRÄSH Festivals, das am 21. und 22. Oktober im Kulturhaus Brotfabrik stattgefunden hat. Ob mit Stand up Comedy, Meme-Workshop, Konzerten, oder auch beim Community Cooking - bei CLIŠHÉ TRÄSH ging es darum, verinnerlichte gesellschaftliche Klischees zu reflektieren und auch darüber zu lachen. Eine Veranstaltung von Kulturen in Bewegung, co-kuratiert vom Forum Team (Asma Aiad, Petz Haselmayer, Ivana Marjanović, Negin Rezaie) und in Kooperation mit dem Kulturhaus Brotfabrik.

Die Welt in Wien: Syrische Aktivistinnen bündeln ihre Kräfte für Demokratie

Syrische Frauen aus ganz Europa haben sich am 6. und 7. Oktober 2022 in Wien zu einer Konferenz getroffen, um sich über ihre Aktivitäten, Ideen und Erfahrungen auszutauschen: Seit 2015 hat sich in Europa eine starke syrische Zivilgesellschaft entwickelt und organisiert. Die Folgen des Syrien-Konflikts führen oft zum Rückzug syrischer Frauen aus der Öffentlichkeit. Um Frauenorganisationen zu stärken, hat das VIDC die Konferenz "Syrische Frauen in Europa bauen die Zukunft" organisiert. Die syrischen Aktivistinnen von heute gestalten das Syrien von morgen.

Die Welt in Wien: Afghanische Aktivistinnen im Parlament

Seit die Taliban Afghanistan im August 2021 erobert haben und die De-Facto-Regierung bilden, ist die Lebenssituation von Frauen und Mädchen im Land besonders prekär: Sie werden zunehmend aus dem öffentlichen Leben in den Privatraum gedrängt und immer strengeren Regeln unterworfen. Afghanische Frauen kämpfen deshalb für ihre Menschenrechte, wie das Recht auf Bildung, Bewegungsfreiheit und ihre wirtschaftliche Sicherheit. Der Machtumbruch durch die Taliban betrifft afghanische Frauen im Land genauso wie jene, die sich und ihre Familien im Exil in Sicherheit gebracht haben. In Zusammenarbeit mit Women without Borders und dem VIDC hat die Zweite Präsidentin des Nationalrates am 3. Oktober 2022 eingeladen, um afghanischen Kämpferinnen für Demokratie und Gleichberechtigung zuzuhören.

Die Welt in Wien: International Safe Abortion Day

Am 28. September wird jährlich und weltweit der "Safe Abortion Day" begangen: Auch in Wien hat eine Demonstration stattgefunden, um das Recht auf Abtreibung zu verteidigen, das nachwievor keine Selbstverständlichkeit ist. Unter den Demonstrant*innen war auch die Initiative "Ciocia Wienia" - diese unterstützt Frauen aus Polen, wo Abtreibungen gänzlich verboten sind, beim Zugang zu Abtreibungen in Wien.

Die Welt in Wien: Cup der Menschenrechte

Sport ist politisch! Die fairplay Initiative organisierte am 17. September 2022 den "Cup der Menschenrechte" als Gegenveranstaltung zur WM in Katar. Neben Fußball war auch Cricket spielen angesagt. "Uns geht es darum, den Sport mit jenen Werten zu verbinden, für die er eigentlich stehen sollte: Solidarität, Respekt, Gleichberechtigung", so Hanna Stepanik von der fairplay Initiative.

Die Welt in Wien: Auf den Spuren Österreichs kolonialer Vergangenheit

"Die sogenannten Anderen waren immer da und sind nachwievor Teil der österreichischen Identität", so Carla Bobadilla, Künstlerin und Mitglied des Kollektivs "Decolonizing in Vienna". Dieses hat am 10. September 2022 gemeinsam mit der Bildungswerkstatt der Grünen zu einem Dekolonialen Stadtspaziergang durch den 1. Bezirk eingeladen. Bei den unterschiedlichen Stationen wie dem Schmetterlingshaus im Burggarten, dem Julius-Meinl-Haus oder auch der Pestsäule am Graben wurde der Blick auf koloniale Verflechtungen geschärft. Auch beim Weltmuseum am Heldenplatz wurde Halt gemacht und hinterfragt, unter welchen Umständen die Objekte aus aller Welt nach Wien ins Museum gelangt sind.

Die Welt in Wien: Internationale Solidarität am Volksstimmefest

Das jährliche Volksstimmefest im Wiener Prater ist ein Ort, an dem Diaspora Communities sich austauschen und vernetzen und auch eine Bühne haben. So hat der Diaspora-Frauenchor der Initiative „SOS Balkanroute“ ein Theaterstück präsentiert, um für Frauen* in Afghanistan einzustehen und für ihre Kämpfe Aufmerksamkeit zu schaffen. Rapper Kid Pex nutzte die Bühne, um Solidarität mit Geflüchteten an den Grenzen Europas einzufordern und übte Kritik an der Einwanderungspolitik europäischer Staaten.

Die Welt in Wien: Internationaler Nelson-Mandela-Tag

Am 18. Juli ist internationaler Nelson-Mandela-Tag: So hat SADOCC (Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika) zur alljährlichen Kulturwanderung in die Wiener Seestadt eingeladen - zum Gedenken an den südafrikanischen Widerstandskämpfer, Politiker und Friedensnobelpreisträger. Wofür steht Nelson Mandela und wie wurde der Gedenktag in Wien gefeiert?

Die Welt in Wien: Geflüchtete helfen Geflüchteten

Die Sozialarbeiter Mostafa Afes und Amir Sahil stehen Menschen aus der Ukraine zur Seite und erleichtern das Ankommen in Wien. Projekte von Geflüchteten für Geflüchtete sind besonders wichtig, um dem Ausspielen von unterschiedlichen Gruppen entgegenzuwirken. Alle Geflüchteten sollten dieselbe Unterstützung bekommen.

Die Welt in Wien: Festival für afrikanische Kultur

Die African Cultural Foundation wurde vor 25 Jahren gegründet, um sich für die Interessen der afrikanischen Diaspora einzusetzen. Mit unterschiedlichen Projekten fördert der Verein das afrikanische Kulturerbe und den Zugang von Afrikaner*innen zu Bildung und Partizipation in der Diaspora und in Afrika. Wichtig ist auch, negativen Stereotypen etwas entgegenzusetzen: Beim jährlichen AfriCult Festival können Menschen in Wien afrikanische Musik, Speisen und Kultur kennenlernen. Auch geht es darum, afrikanischen Künstler*innen eine Plattform zu bieten und das Kulturangebot in Wien zu erweitern.

Die Welt in Wien: Girls Football Festival

Beim Girls Football Festival haben sich elf Nachwuchsteams aus Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kroatien, Montenegro, Irland, Nordirland, Griechenland und Österreich getroffen, um Fußball zu spielen, Vorurteile abzubauen und Vielfalt zu feiern! Das Festival fand von 24.-26. Juni 2022 im Rahmen des Projekts "Football Zajedno – Fußball gemeinsam" statt, das sich für internationalen Austausch, gegen Nationalismus und für Respekt und Gleichberechtigung einsetzt.

Die Welt in Wien: Afro Rainbow Austria kämpft gegen Abschiebungen

Afro Rainbow Austria (ARA) ist die erste Organisation von und für LGBTQI+ Migrant*innen aus afrikanischen Ländern in Österreich und setzt sich für die Rechte von denjenigen ein, die von Abschiebung bedroht sind. Tanya Kayhan hat einige ARA-Aktivist*innen auf der Regenbogenparade in Wien getroffen - hier in der Rückschau.

Die Welt in Wien: 25 Jahre fairplay Initiative

Die fairplay Initiative setzt sich seit 25 Jahren für Antidiskriminierung, soziale Inklusion und Menschenrechte im Sport ein. Am 9. Juni 2022 haben wir Geburtstag gefeiert! Mit Talk-Gäst*innen Mirna Jukić, Shokat Walizadeh, Michael Kofler und musikalischer Unterstützung von EsRAP, Kid Pex und Eklextasy!

Die Welt in Wien: Zwei Stimmen für Queer-Feminismus und Solidarität

Die ukrainische Rapperin alyona alyona und Sängerin W1ZE waren am 3. Juni 2022 bei Fem*Friday auf der Bühne! alyona alyona ist nicht nur für ihren gesellschaftspolitischen Rap bekannt - seit Beginn des Kriegs in ihrem Land setzt sie sich für den Frieden und die Menschen in der Ukraine ein. W1ZE engagiert sich als aufstrebende Künstlerin für mehr Inklusion in der Musikindustrie.

Die Welt in Wien: Wie geht es afghanischen Frauen?

Am 28. Mai 2022 fand in der Wiener VHS Großfeldsiedlung die AKIS Konferenz "Zur Zukunft afghanischer Frauen" in Kooperation mit dem VIDC und der Arbeiterkammer Wien statt. Denn: Frauen und Kinder sind bei Kriegen und Konflikten besonders betroffen.

"Seit die Taliban Afghanistan im August 2021 erobert haben, ist die Lebenssituation von Frauen besonders eingeschränkt", so der afghanische Kulturverein AKIS: "Es gibt einen Mangel an Informationen, einen fehlenden Zugang zu Bildung ab der 7. Schulstufe und zu medizinischen Einrichtungen, dazu kommt die humanitäre Katastrophe im Land, die Frauen besonders hart trifft. AKIS möchte daher diese Gelegenheit nutzen und zur Unterstützung afghanischer Frauen aufrufen. Wir möchten unsere Solidarität mit allen afghanischen Frauen bekunden."

Die Konferenz war ein Raum zum Austausch und zum Vernetzen für die Frauen in der afghanischen Community und gleichzeitig, um Aufmerksamkeit für die verheerende Menschenrechtslage in Afghanistan zu schaffen.