5 Empfehlungen zur Afrikastrategie

VIDC Action Paper: Frieden und Sicherheit

© UN Photo/Do Nsoseme Dora

Das VIDC hat sich zum Ziel gesetzt, den Dialog zwischen Expertinnen des Globalen Südens sowie politischen Vertreter*innen in Österreich zu fördern. Diese 
Zusammenarbeit ist unabdingbar, um die politische Glaubwürdigkeit und Handlungsfähigkeit Österreichs bei dem Anspruch zu stärken, zu einer sichereren und gerechteren Welt beizutragen. 

Schwerpunkte des Action Papers

Im Rahmen der Afrikastrategie verfassten die Professorin Toni Haastrup, die Journalistin Rosebell Kagumire sowie die 1325 Expertin, Helen Kezie-Nwoha, Handlungsempfehlungen für fünf konkrete Schwerpunktthemen. 

Um alle relevanten Politikbereiche der Afrikastrategie wirkungsorientiert umsetzen zu können, schlagen die Autorinnen eine enge Verknüpfung mit der Agenda zu Frauen, Frieden und Sicherheit vor. 

 

 

 

 

  1. Menschenrechte: Ein wesentliches Sicherheitsrisiko stellen die Rückschritte bei der Einhaltung von Frauenrechten und sowie die starke antifeministische Mobilisierungen dar. 
    Lösungsansatz: Aufstockung der Ressourcen dort, wo bereits jetzt schon Finanzierungslücken entstanden sind.
     
  2. Regionale Institutionen: Die begrenzten finanziellen Mittel sowie institutionelle Trägheit sorgen dafür, dass politische Maßnahmen zu Stabilität und Frieden weiterhin ihre Wirkung verfehlen.
    Lösungsansatz: Unterstützung regionaler Institutionen bei ihren Umsetzung der Agenda zu Frauen, Frieden und Sicherheit auf dem afrikanischen Kontinent.
     
  3. Migration und Mobilität: Aktuell wird Migration weiterhin primär als „Krise“ und Sicherheitsfrage wahrgenommen.
    Lösungsansatz:  Ein Verständnis von einer menschenrechtsbasierter Migrationspolitk, die auf einer feministischen Analyse aufbaut. 
     
  4. Klimakrise: Strukturelle Ungleichheiten und der Klimawandel verstärken aktuell die Instabilität und brüchigen Frieden in vielen Gesellschaften. 
    Lösungsansatz: Eine Klimaschutzpolitik, der sich an Prinzipien reparativer Gerechtigkeit orientiert.
     
  5. Militarisierung: Die steigende Militariserung birgt die Gefahr von Investitionen in ein globales Wettrüsten und weiteren Gewaltspiralen. 
    Lösungsansatz: Förderung ziviler Konflikttransformation sowie die Unterstützung von Initiativen für Nukleare Abrüstung und Rüstungskontrollen

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