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Österreichs Afrikastrategie 2026-2029

Übersicht der VIDC Aktivitäten zur Afrikastrategie

Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem BKF

Podiumsdiskussion zur neuen Afrikastrategie in Kooperation mit dem BKF © Minitta Kandlbauer/VIDC

5 Empfehlungen zur Afrikastrategie: Frieden und Sicherheit

VIDC Action Paper 11.02.2026

Im Rahmen der Afrikastrategie verfassten die Professorin Toni Haastrup, 
die Journalistin Rosebell Kagumire sowie die 1325 Expertin, Helen Kezie-Nwoha, Handlungsempfehlungen für fünf konkrete Schwerpunktthemen. 
Um alle relevanten Politikbereiche der Afrikastrategie wirkungsorientiert umsetzen zu können, schlagen die Autorinnen eine enge Verknüpfung mit der Agenda zu Frauen, Frieden und Sicherheit vor. 

Women as Agents for Security and Peace

BMEIA Konferenz, 9.-10.02.2026

Am 9. und 10. Februar fand anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der UN Sicherheitsratsresolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ und auf Einladung von Außenministerin Meinl-Reisinger die Konferenz „WOMEN AS AGENTS FOR SECURITY AND PEACE“ in Wien statt. Das VIDC war mit Sybille Straubinger, Magda Seewald, Miriam Mona Mukalazi sowie mit den VIDC Konsulentinnen Toni Haastrup und Rosebell Kagumire vertreten. 

Wirtschaft, Migration und „Partnerschaft“:

VIDC Kurzpapier 9.2.2026

Dieses Kurzpapier “Impulse für eine österreichische Afrikastrategie” leistet einen Input zu den Themen wirtschaftliche Zusammenarbeit, Migration, Knowhow der Diaspora, Arbeitskräftemobilität sowie zu notwendigen neuen Diskursformaten im Kontext der Erarbeitung einer österreichischen Afrikastrategie. Es ist uns dabei wichtig zu betonen, dass Entwicklungszusammenarbeit wichtige Beiträge zu nachhaltigen Veränderungen in afrikanischen Gesellschaften leisten kann, ihre Wirkung jedoch häufig durch geostrategische, politische und wirtschaftliche Umbrüche begrenzt wird. Dies darf jedoch keinen Rückzug aus der Finanzierung nach sich ziehen. Im Gegenteil: Angesichts multipler Krisen sind mehr Ressourcen erforderlich, auch für humanitäre Hilfe – allerdings jenseits einer europäisch dominierten Geber-Nehmer-Beziehung und im Sinne eines von Afrika selbst bestimmten Entwicklungswegs, wie ihn etwa die Agenda 2063 der Afrikanischen Union formuliert.

Afrikanische Staaten bei den Vereinten Nationen

VIDC Newsletterbeitrag 29.01.2026

Wie konsequent können afrikanische Prioritäten berücksichtigt werden? Die Einflussnahme der Regionalgruppe der afrikanischen Staaten sowie der A3 bei der UN sollten hierbei nicht unterschätzt werden. Für Österreich könnten sich mit einem nicht-ständigen Sitz im UN Sicherheitsrat insbesondere dort Handlungsräume eröffnen, wo Dialog und Kooperation weiterentwickelt werden und sich internationale Einflusskonstellationen neu ordnen, z.B. bei der Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten bezüglich Abrüstung, Rüstungskontrolle und den nuklearen Nichtverbreitungsvertrag. In Zeiten eines fragilen Multilateralismus wird sich Österreich noch stärker die Frage stellen müssen, wie es seine außenpolitischen Prioritäten mit den sich verändernden Strukturen der UN, der Afrikanischen Union und einzelner afrikanischer Staaten kohärenter verknüpfen kann. 

 

Im Dialog mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Buchpräsentation 20.01.2026

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) organisierte einen wissenschaftlichen Austausch zur Publikation von Belachew Gebrewold zum Thema “Postcolonial African Migration to the West”. Gemeinsam wurde der aktuelle Stand der Migrationsforschung sowie die Implikationen für die Anwendung dieser in aktuellen Politik Österreichs diskutiert. Diskutant*innen waren:  Belachew Gebrewold (Professor an Universität Innsbruck), Rainer Bauböck (Professor an der EUI), Mathias Czaika (Universität für Weiterbildung Krems), Wiebke Sievers (Österreichische Akademie der Wissenschaften), Miriam Mona Mukalazi (VIDC).

 

Impulse der österreichischen Zivilgesellschaft

Stellungnahme 15.01.2026

Der Dachverband AG Globale Verantwortung, mit seinen 39 österreichischen NGOs,  begrüßt ausdrücklich die Erarbeitung einer umfassenden Afrikastrategie und veröffentlichte im Jänner 2026 eine Stellungnahme. Im Fokus soll die langfristige Verlässlichkeit Österreichs sowie die Orientierung an afrikanischen Prioritäten nicht nur als normative Leitlinien stehen, sondern als zentrale Voraussetzungen für Wirksamkeit, Glaubwürdigkeit und nachhaltige Wirkung des österreichischen Engagements. Die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen des Statements lauten: 

  • Humanitäre Hilfe, Resilienz und der HDP-Nexus
  • Ernährungssicherheit als strategischer Querschnitt
  • Frieden, menschliche Sicherheit und Schutz zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume
  • Wirtschaftliche Kooperation: Entwicklungspolitische Leitplanken und lokale Wertschöpfung
  • Migration: strukturelle Ursachen adressieren, Instrumentalisierung vermeiden
  • Öffentliche Finanzen, Schuldentragfähigkeit und gerechte Besteuerung

     

Input von Stakeholdern in Österreich und Europa

Vorstellung der Eckpunkte der Afrikastrategie 9.12.2025

In Kooperation mit dem Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog organisierte das VIDC eine Podiumsdiskussion zu “25 Years of the AU–EU Partnership: Between Shared Values and Shifting Realities”. Bei der Veranstaltung wurden auch die Prioritäten und Modalitäten der bevorstehenden österreichischen Afrikastrategie vorgestellt. Inputgebende waren: 

  • Robert Zischg, Leiter der Abteilung für Sub-Sahara Afrika und die Afrikanische Union, BMEIA
  • Stefan Scholz, design. Leiter der Abteilung für Sub-Sahara Afrika und die Afrikanische Union, BMEIA
  • Geert Laporte, European Centre for Development Policy Management
  • Philomena Apiko, European Centre for Development Policy Management
  • Jamie Just, CONCORD
  • Georg Krenn, Wirtschaftskammer Kairo
  • Moderation: Miriam Mona Mukalazi, VIDC

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