Memories Across Diaspora Spaces

Bericht zur neuen VIDC Veranstaltungsreihe Diaspora Talks am 28. und 29. Mai 2026

Diaspora Talks

Die Veranstaltung ist Teil der neuen VIDC Veranstaltungsreihe Diaspora Talks und befasst sich mit unterschiedlichen politischen Partizipationsformen von Diaspora Communities.  

im Gespräch mit

Mirrianne Mahn

Aktivistin und Autorin

Maryam Aras

Literaturkritikerin und Autorin 

Melanie Kandlbauer

Antirassismustrainerin und Autorin

Iris Neuberg

Spoken Word Künstlerin

Kurartiert von

Team
Zehra Baraçkılıç, Universität für angewandte Kunst Wien
arwa elabd, Buchhandlung bibliobox
Miriam Mona Mukalazi, VIDC Global Dialogue

Veranstaltungsmanagement
Irène Hochauer-Kpoda, VIDC Global Dialogue

Öffentlichkeitsarbeit
Manuela Tomić, VIDC Global Dialogue

Veranstaltungsbericht
Kiara Titze

Kooperationen

Hintergrund

Memories Across Diaspora Spaces wurde organisiert um  Literatur, Wissen, Performance und Community zusammenzubringen. Die Kooperation zwischen VIDC, Buchhandlung bibliobox, der Abteilung für Transkulturelle Studien der Universität der angewandten Künste Wien und Zwischen den Zeilen schafft Räume, in denen marginalisierte Erinnerungen, Erzählungen und Stimmen Sichtbarkeit und Gehör finden. Dabei wird dem Potenzial nachgegangen, Erinnerung als Mittel des Widerstands, der Sichtbarmachung und der Selbstermächtigung erfahrbar zu machen. 

Verwendete Texte

Die Veranstaltung eröffnete Zehra Baraçkılıç mit einem Vortrag über ihre Erfahrungen an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft – mit Schwerpunkt auf transgenerationalen Emotionen, embodied sowie collective memory und der kritischen Auseinandersetzung mit Rassismus und Dekolonialismus. Sie betonte die Dringlichkeit, dass marginalisierte Communities und Diaspora-Gemeinschaften diese Themen selbst aufgreifen, leiten und dokumentieren, anstatt dies weiterhin weißen Institutionen zu überlassen, die Deutungshoheit über Erinnerung zu besitzen.

Lesung mit Maryam Aras & Iris Neuberg in der Buchhandlung bibliobox

Maryam Aras ist Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und freie Autorin. Wissenschaftlich beschäftigt sie sich vor allem mit Postkolonialität und Rezeptionsmustern von marginalisierten Autor*innen im deutschsprachigen Feuilleton. Maryam ist Jurymitglied verschiedener Literaturpreise, 2023 und 2024 u. a. für den Preis der Leipziger Buchmesse. Ihr literarischer Langessay „Dinosaurierkind“ wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik.

Lesung mit Mirrianne Mahn & Melanie Kandlbauer in der Buchhandlung bibliobox

Mirrianne Mahn ist Autorin, Theatermacherin und Referentin für Diversitätsentwicklung. In ihrer Arbeit verbindet sie künstlerische Praxis mit intersektionalen Perspektiven auf Gesellschaft, Erinnerungskultur und Diskriminierung. Ihr Debütroman Issa erschien 2024 im Rowohlt Verlag und wurde für mehrere Preise nominiert.

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